Zugabe
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Kuckuck, Kele!

Kuckuck, Kele! Bloc Party - hier bei einem Auftritt im Juni 2007 beim Hurricane-Festival in Scheeßel. Foto: Julia Marre

Wer braucht schon Radio, wenn er gute Musik hören kann?! Ich tauche gern in mein dickes Konzertfotoarchiv ab, denn da läuft zumindest gute Musik. In den vergangenen zehn Jahren habe ich mehr als 200 Konzerte gesehen – die meisten vom Fotograben aus: also ganz, ganz nah dran an den Musikern. Kuckuck, Kele! – heute gibt’s nämlich einen irritierten Blick vom Bloc Party-Sänger.

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Und genau darum geht’s in meiner wortkargen Reihe „Zugabe“: dicke Foto-Fische von Festplatten zu angeln und an Ohrwürmer zu denken. Diesmal bin ich auf Bloc Party gestoßen, die englische Indie-Rockband. Ich habe sie mehrfach live gesehen. Dieses Bild ist bei ihrem nachmittäglichen Konzert entstanden: Im Zuschauerraum war es voll, des norddeutsche Wetter hat gehalten und als hätte er irgendetwas Seltsames gesehen oder gehört, blickt Sänger Kele plötzlich mitten im Song gen Wald. Auch nicht schlecht. Obwohl übrigens einige ihrer Alben mitunter mehr Schmusepop als zackiger Rock waren, sind Bloc Party auf der Bühne großartig! Gerade ist ihr neues Album „Hymns“ erschienen, mit dem ich mich noch anfreunden muss.

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Wo das ist?

Beim wunderbaren „Hurricane“-Festival in Scheeßel

Wann?

Am 23. Juni 2007

Welcher Song lohnt sich immer?

Immer noch „Banquet“ vom 2005er Album „Silent Alarm“. Auch großartig sind Keles Soloalben, besonders mag ich den Song „Tenderoni“.

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