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Träumen mit Thom Yorke

Radiohead-Sänger Thom Yorke live beim „Hurricane“-Festival. Foto: Julia Marre

Musik ist die Sonnenbrille, wenn die Strahlen auf der Nase kitzeln. Deshalb läuft bei mir eigentlich immer Musik – die beste davon in meinem dicken Konzertfotoarchiv. In den vergangenen zehn Jahren habe ich mehr als 200 Konzerte gesehen und Bands fotografiert – vom Fotograben aus: also ganz, ganz nah dran an den Musikern. Diesmal bin ich Träumen mit Thom Yorke, dem Sänger der einzigartigen Radiohead, die mir das großartigste aller Konzerte geschenkt haben.

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Träumen mit Thom Yorke

Die Musik von Radiohead begleitet mich, seit ich CDs und Platten kaufe. Ich erinnere mich an muffig riechende Plattenläden in englischen Städtchen, in denen ich schon in den 1990er Jahren überall auf die ersten Alben der Alternative-Rock-Band, „Pablo Honey“, „The Bends“ oder „OK Computer“, gestoßen bin.  Was ich an Radiohead mag, ist ihre Vielseitigkeit. Sie haben für jede Stimmung ein Lied, beinahe ein ganzes Album. Und seit ich Thom Yorke mit seiner Band live gesehen habe, kann ich mir sie nicht mehr aus den Lautsprechern und den Erinnerungen in meinem Kopf wegdenken. Das Konzert, bei dem ich diese Fotos gemacht habe, war wie ein Rausch aus Farben und Musik. Thom ist träumend und gedankenverloren über die Bühne getänzelt. Einfach unbeschreiblich schön.

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Wo das ist?

Beim wunderbaren „Hurricane“-Festival in Scheeßel

Wann?

Am 22. Juni 2008

Welcher Song lohnt sich immer?

Vom neuen Album „A Moon Shaped Pool“ mag ich besonders gern „Decks Dark“, weil die ohnehin fragile Stimmung mitten im Song kippt. Und Lieder, die so schön sind, dass sie einfach wehtun, sind „No Surprises“ (1997) und „All I Need“ (2007).

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