DIY
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Wall of Fame

Wall of Fame im Flur - Erinnerungen an staubige Renovierungsmonate. Foto: Julia Marre

Wer Tage und Wochen und Monate lang eine Altbauwohnung renoviert, der erlebt ein monströses Abenteuer. Ob er will oder nicht. Beim Renovieren unserer Altbauwohnung, die seit 1909 viel erlebt und gesehen hat, haben wir so viele spannende Kleinigkeiten entdeckt, dass wir unserem betagten Zuhause zu Ehren eine Wall of Fame eingerichtet haben.


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Beim Abkratzen der Tapetenschichten – oft waren es gleich zwei, drei, vier und mehr Schichten übereinander – haben wir die Geschmäcker unserer Vormieter gut kennengelernt. Beim Fliesenabreißen in Bad und Küche haben wir herausgefunden, dass das Muster unter den Fliesen viel schöner aussieht als jede Fliese. Beim Verlegen neuer Elektrik haben wir so viele Löcher in den Wänden gehabt, dass wir ganz neue Einblicke in manche Zimmer bekamen. Und beim Schleifen alter Holzbalken sind wir auf Jahrzehnte alte Zeitungen gestoßen, die jemand hinter den Tapeten versteckt hat. Das alles war nicht nur furchtbar staubig und mit viel Muskelkater in den Fingern verbunden, sondern auch eine lohnenswerte Schatzsuche. Und die haben wir dokumentiert.

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Unseren langen Flur entlang haben wir die Bilder dieser Schätzchen aufgehängt – hübsch gerahmt in goldenen Rahmen, um die Baustellenporträts ein wenig aufzumotzen. So haben wir bei jedem Weg durch die Wohnung an unsere Ausgrabungen gedacht – und an unser handwerkliches Talent. Nicht nur beim Fotografieren…

2 Kommentare

  1. Nadine sagt

    Darauf wäre ich zwar nicht gekommen, aber die Idee ist total klasse! Gefällt mir gut nur die Gedanken an’s Renovieren braucht man bestimmt nicht jeden Tag, was?!

    • ja, auf die Erinnerung an den Muskelkater in Fingern und Händen vom Tapetenkratzen und Dielenschleifen könnte ich tatsächlich gut verzichten 🙂 aber die Bilder sind auch eine tolle Wow-was-wir-geschafft-haben-Bestätigung!

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